Erziehungsstellen / Sozialpädagogische Lebensgemeinschaften / NIEDERSACHSEN

Kurzbeschreibung des Angebotes

Kinder und Jugendliche brauchen Pädagogen, auf die sie sich verlassen können, die ihnen ohne Vorbehalte begegnen, sie mögen und ihnen Nähe und Zuneigung entgegenbringen. Dieses ist in der Vergangenheit unserer Erziehungsstellen/ Sozialpädagogischen Lebensgemeinschaften nur deshalb so erfolgreich gereift, weil hier verantwortungsbewusste Personen ständig mit den Jugendlichen zusammenleben und zu jeder Zeit Ansprechpartner sind. Kinder und Jugendliche brauchen gerade in der heutigen Zeit Schutzräume, in denen sie wieder (oder überhaupt erst) lernen, Vertrauen in ihre Umwelt zu setzen. Hierfür versuchen wir einen Rahmen von Sicherheit und Beständigkeit zu geben.
Wir sind bemüht, auf die individuellen Bedürfnisse, Neigungen und Fähigkeiten des Einzelnen einzugehen, aber auch ab einem bestimmten Alter und einem entsprechenden Entwicklungsstand kontinuierlich eine Verselbständigung anzustreben.

Erziehungsstellen/Sozialpädagogische Lebensgemeinschaften sind in der Regel Familien, Ehepaare oder in Ausnahmefällen auch Einzelpersonen, die 1 bis 4 Kinder zur intensiven Betreuung in ihren Haushalt aufnehmen. Mindestens eine der Bezugspersonen verfügt über eine pädagogische Ausbildung. Wir betreuen Kinder, für die aufgrund ihrer Schwierigkeiten (Aggressivität, Misshandlungserfahrungen, Schulschwierigkeiten usw.) und ihres Alters keine Pflegefamilie gefunden wurde bzw. keine Unterbringung in einer Wohngruppe angezeigt ist. Das Angebot zeichnet sich durch hohe Autonomie der Erziehungsstellen/ Sozialpädagogischen Lebensgemeinschaften bei gleichzeitiger Gewährleistung der fachlichen und personellen Qualifikation aus.